Rücken stärken – Schmerzen vermeiden

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Leiden und sind der Grund vieler Arztbesuche. Der wirtschaftliche Schaden, der jedes Jahr durch die Rückenleiden entsteht, beziffert sich auf knapp 50 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Die Zahl der Patienten nimmt nämlich stetig zu. Einseitige Bürojobs und ständiges Sitzen befeuern die Rückenschmerzen zusätzlich. Doch das muss nicht sein. Die Mehrzahl der Fälle könnte durch einfache Maßnahmen verhindert werden, etwa durch Gymnastik oder anderweitige körperliche Betätigung. Den Rücken stärken, heißt Schmerzen verhindern. Präventiv zu agieren ist besser, als später zum Arzt gehen zu müssen und sich Salben auf die schmerzenden Stellen zu schmieren.

Es muss kein Fitnessstudio sein

Effektiv den Rücken aufbauen, das geht doch nur im Fitnessstudio. Das denken viele Menschen, doch das ist Quatsch, den die Anbieter leider oft noch befeuern. Man kann auch ganz ohne Hilfsmittel und Schnickschnack seinen Rücken und die Muskulatur aufbauen. Entsprechende Übungen kann man in Büchern finden oder sich diese vom Physiotherapeuten zeigen lassen. Die Krankenkassen übernehmen oft einige Besuche beim Physiotherapeuten, die für das Zeigen ausreichen. Die untere Rückenmuskulatur zu trainieren kann besonders für Personen sinnvoll sein, die viel Sitzen müssen. Zudem verhindert man so Hexenschüsse und Bandscheibenvorfälle. Neben Übungen ist auch das Fahrradfahren sehr gut für diese Rückenregion.

Stehen statt sitzen

Stehen ist gesünder als Sitzen. Diese Aussage hört man sehr oft. Doch auch das stimmt nur bedingt. Wichtig ist ein guter Ausgleich zwischen Sitzen, Stehen und Laufen. Bei langem Stehen neigt man dazu eine ungesunde Haltung einzunehmen, die auch nicht viel besser ist, als beim Sitzen. Außerdem verlagert man das Gewicht meist auf eine Seite, was zu einem schiefen Becken führen könnte. Daher ist es sinnvoll ab und zu aufzustehen, sich zu strecken oder ein paar Schritte zu gehen. Sitzen muss zudem nicht schlecht für den Rücken sein. Auf gute Stühle und eine gesunde Haltung kommt es an.