Kann Smart Home die Lebensqualität steigern?

Jeder kennt es, dass Gefühl, dass der Haushalt mit allem was dazugehört, mehr Zeit einnimmt, als man eigentlich hat. Wenn man dann auch noch Kinder, ein Haustier und einen Vollzeitjob hat, erscheint es manchmal schlicht unmöglich, alles zu schaffen.

Kann Smart Home da wirklich helfen und die Lebensqualität allgemein steigern? Was ist Lebensqualität an sich eigentlich? Für den Begriff Lebensqualität gibt es nicht einfach eine feste Beschreibung, aber in etwa kann man es als die Lebensbedingungen einer Gesellschaft umschreiben, die zu einer bestimmten Lebensqualität führen. Individuell kann aber auch jeder einzelne seine Lebensqualität beeinflussen.

So kommt der Gedanke auf, dass Smart Home tatsächlich für eine Steigerung der Lebensqualität sorgen kann. Wenn man sich selbst nicht mehr mit so vielen Dingen im Haushalt beschäftigen muss und zudem bessere Kontrolle über alle Geräte im Haus hat, kann das die Lebensqualität steigern.

Doch kann sich das wirklich so stark auswirken? Immer mehr Experten sprechen davon, dass Smart Home die Lebensqualität tatsächlich erheblich verbessern soll. Selbst die Einrichtung eines kleinen Smart Home-Systems kann schon helfen, um viele Probleme zu lösen. Ob es nun die Kaffeemaschine ist, die sich jetzt auf Knopfdruck einschalten lässt oder das Licht im Kinderzimmer, was man nun ganz einfach über das Handy ausschalten kann.

Welchen Personengruppen hilft Smart Home wirklich?

Auch wenn man vielleicht zuerst davon ausgeht, dass eher jüngere Menschen von Smart Home begeistert sind, weil diese auch technisch eher begeistert sind, stimmt das nur begrenzt. Tatsächlich wird Smart Home auch für ältere Menschen immer interessanter.

So kann ein gutes Smart Home-System sogar dabei helfen, dass man auch im Alter noch länger selbstständig sein und im eigenen Haus leben kann. Auch wenn man älter ist, muss man nicht ständig aufstehen, um Kleinigkeiten zu erledigen, die man auch einfach über das Handy machen kann. Vielleicht denkt man jetzt, dass die meisten Rentner ohnehin kein Smartphone besitzen, aber das sieht heutzutage schon ganz anders aus.

Es werden inzwischen spezielle Smart Home Systeme entwickelt, die sich insbesondere an ältere Menschen richten und daher auch in ihrer Bedienung erheblich vereinfacht sind. Natürlich macht Smart Home auch bei einer großen Familie Sinn, wo es immer etwas zu tun gibt. So kann die Waschmaschine jederzeit eingeschaltet werden und der Staubsauger kann dann seinen Job erledigen, wenn gerade mal keiner Zuhause ist. Dazu kommt auch immer, dass man erhöhte Sicherheit hat, da alles auch von unterwegs im eigenen Haushalt überwacht werden kann.

Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass Smart Home für alle Generationen und Altersgruppen interessant sein kann, aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Dabei kommt es nur darauf an, dass Smart Home richtig zu konfigurieren.

Wie lässt sich Smart Home für ältere Menschen umsetzen?

Gerade wenn es um ältere Menschen geht, steht das Problem mit der Lebensqualität oftmals ganz oben. Da kann jeder Gang zum Lichtschalter schon mühsam sein, den man auch per Knopfdruck über eine App erledigen kann. So kann auch die Gesundheit aufrechterhalten und Schmerzen aufgrund der Arbeit im Haushalt verhindert werden.

Smart Home wird für ältere Generationen aber nicht nur einfacher im Handling, sondern verwendet auch andere Technologien. So wird beispielsweise mit besonderen technischen Geräten gearbeitet, die spezielle Töne senden, wenn z.B. die Waschmaschine fertig ist. Diese lassen sich dann auch mit einem Hörgerät noch sehr gut verstehen. Zusätzlich gibt es dann immer noch eine Benachrichtigung über das Smart Home-System, damit man auf Nummer sicher gehen kann. Außerdem wird auf größere Displays und leichter erkennbare Symbole und Erklärungen geachtet.

Die Umsetzung für ältere Menschen ist also gar nicht so schwer, sondern bedarf nur kleineren Anpassungen. Es kann allerdings sinnvoll sein, möglichst viele Geräte im Smart Home zu verbinden, um möglichst viel Arbeit zu erleichtern. Bestenfalls sollten die einzelnen Geräte dann noch miteinander arbeiten, damit der gesamte Haushalt ohne viel Mühe aufrechterhalten werden kann.

Ebenfalls unerlässlich ist, dass das System sauber arbeitet und Abstürze etc. vermieden werden. Ältere Menschen sind dann nämlich umso mehr auf das Smart Home angewiesen.