Archiv für den Monat Januar 2020

Kann Smart Home die Lebensqualität steigern?

Jeder kennt es, dass Gefühl, dass der Haushalt mit allem was dazugehört, mehr Zeit einnimmt, als man eigentlich hat. Wenn man dann auch noch Kinder, ein Haustier und einen Vollzeitjob hat, erscheint es manchmal schlicht unmöglich, alles zu schaffen.

Kann Smart Home da wirklich helfen und die Lebensqualität allgemein steigern? Was ist Lebensqualität an sich eigentlich? Für den Begriff Lebensqualität gibt es nicht einfach eine feste Beschreibung, aber in etwa kann man es als die Lebensbedingungen einer Gesellschaft umschreiben, die zu einer bestimmten Lebensqualität führen. Individuell kann aber auch jeder einzelne seine Lebensqualität beeinflussen.

So kommt der Gedanke auf, dass Smart Home tatsächlich für eine Steigerung der Lebensqualität sorgen kann. Wenn man sich selbst nicht mehr mit so vielen Dingen im Haushalt beschäftigen muss und zudem bessere Kontrolle über alle Geräte im Haus hat, kann das die Lebensqualität steigern.

Doch kann sich das wirklich so stark auswirken? Immer mehr Experten sprechen davon, dass Smart Home die Lebensqualität tatsächlich erheblich verbessern soll. Selbst die Einrichtung eines kleinen Smart Home-Systems kann schon helfen, um viele Probleme zu lösen. Ob es nun die Kaffeemaschine ist, die sich jetzt auf Knopfdruck einschalten lässt oder das Licht im Kinderzimmer, was man nun ganz einfach über das Handy ausschalten kann.

Welchen Personengruppen hilft Smart Home wirklich?

Auch wenn man vielleicht zuerst davon ausgeht, dass eher jüngere Menschen von Smart Home begeistert sind, weil diese auch technisch eher begeistert sind, stimmt das nur begrenzt. Tatsächlich wird Smart Home auch für ältere Menschen immer interessanter.

So kann ein gutes Smart Home-System sogar dabei helfen, dass man auch im Alter noch länger selbstständig sein und im eigenen Haus leben kann. Auch wenn man älter ist, muss man nicht ständig aufstehen, um Kleinigkeiten zu erledigen, die man auch einfach über das Handy machen kann. Vielleicht denkt man jetzt, dass die meisten Rentner ohnehin kein Smartphone besitzen, aber das sieht heutzutage schon ganz anders aus.

Es werden inzwischen spezielle Smart Home Systeme entwickelt, die sich insbesondere an ältere Menschen richten und daher auch in ihrer Bedienung erheblich vereinfacht sind. Natürlich macht Smart Home auch bei einer großen Familie Sinn, wo es immer etwas zu tun gibt. So kann die Waschmaschine jederzeit eingeschaltet werden und der Staubsauger kann dann seinen Job erledigen, wenn gerade mal keiner Zuhause ist. Dazu kommt auch immer, dass man erhöhte Sicherheit hat, da alles auch von unterwegs im eigenen Haushalt überwacht werden kann.

Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass Smart Home für alle Generationen und Altersgruppen interessant sein kann, aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Dabei kommt es nur darauf an, dass Smart Home richtig zu konfigurieren.

Wie lässt sich Smart Home für ältere Menschen umsetzen?

Gerade wenn es um ältere Menschen geht, steht das Problem mit der Lebensqualität oftmals ganz oben. Da kann jeder Gang zum Lichtschalter schon mühsam sein, den man auch per Knopfdruck über eine App erledigen kann. So kann auch die Gesundheit aufrechterhalten und Schmerzen aufgrund der Arbeit im Haushalt verhindert werden.

Smart Home wird für ältere Generationen aber nicht nur einfacher im Handling, sondern verwendet auch andere Technologien. So wird beispielsweise mit besonderen technischen Geräten gearbeitet, die spezielle Töne senden, wenn z.B. die Waschmaschine fertig ist. Diese lassen sich dann auch mit einem Hörgerät noch sehr gut verstehen. Zusätzlich gibt es dann immer noch eine Benachrichtigung über das Smart Home-System, damit man auf Nummer sicher gehen kann. Außerdem wird auf größere Displays und leichter erkennbare Symbole und Erklärungen geachtet.

Die Umsetzung für ältere Menschen ist also gar nicht so schwer, sondern bedarf nur kleineren Anpassungen. Es kann allerdings sinnvoll sein, möglichst viele Geräte im Smart Home zu verbinden, um möglichst viel Arbeit zu erleichtern. Bestenfalls sollten die einzelnen Geräte dann noch miteinander arbeiten, damit der gesamte Haushalt ohne viel Mühe aufrechterhalten werden kann.

Ebenfalls unerlässlich ist, dass das System sauber arbeitet und Abstürze etc. vermieden werden. Ältere Menschen sind dann nämlich umso mehr auf das Smart Home angewiesen.

Wenn das Glücksspiel zum Problem wird.

Auf den ersten Blick ist Glücksspielt eines: ein Adrenalin-Kick. Spieler möchten ihr Glück auf die Probe stellen und lieben das Gefühl, das sich nach einem Gewinn im Körper breitmacht. Nüchtern betrachtet weiß jeder, dass Glücksspiel eine potentielle Suchtgefahr birgt, dennoch erkranken regelmäßig zahlreiche Menschen an Spielsucht.

Spielsucht – ein Krankheitsbild

Wie bei jeder Sucht werden Betroffene zunächst nicht ernstgenommen in ihrer Erkrankung. Anfangs wird Suchtverhalten vor dem Umfeld geheim gehalten. Wenn es bekannt wird, wird den Erkrankten oft geraten, sich zusammenzureißen, vernünftig zu sein, nicht mehr zu spielen.

Betroffene wissen selbst, dass eine Spielsucht gefährlich ist. Ungern möchten sie sich eingestehen, wenn sie selbst in die Suchtfalle geraten. Es ist im Normalfall ein langer Prozess, bis Spieler zugeben, dass sie ihrer Sucht im Alleingang nicht mehr entkommen können.

Doch worin genau liegt der unüberwindbare Reiz? Im Glücksspiel sind alle gleich. Jeder Mensch hat die gleichen Chancen auf einen Gewinn. Niemand besitzt einen Vorteil durch bessere Bildung oder den besseren Job. Die Statistik in Online Spielotheken nimmt darauf keinerlei Rücksicht. Oftmals liegt der Reiz genau darin: Glücksspiel vermittelt das Gefühl der Chancengleichheit. Wenn man dann gewinnt, wird so viel Adrenalin im Körper frei, dass eine richtige Euphorie entsteht.

Eben diese Euphorie macht süchtig. Betroffene sehnen sich andauernd nach dem Gefühl, das sie aus dem Casino kennen. Im echten Leben lässt sich dieser Adrenalinschub nur sehr schwer nachstellen, weswegen immer wieder zum Glücksspiel zurückgekehrt werden muss. Die Spielerzahl nimmt immer mehr zu.

Doch der Schub wird immer schwerer zu erreichen. Die kleinen Kicks reichen nicht mehr. Der Süchtige braucht mehr. Die Gewinne müssen größer werden, gleichzeitig manövriert sich der Betroffene aber immer mehr in ein Beschaffungsdilemma.  Er muss Geld für das Spielen mobilisieren – immer mehr und immer öfter.

Wann beginnt Glücksspiel zum Problem zu werden?

Doch wo ist nun die Grenze zu ziehen zwischen Spielern, die den Adrenalinkick beim Glücksspiel zwar lieben, aber ihre Leidenschaft noch kontrollieren können, und denjenigen, die eine Sucht entwickelt haben? Der Grat ist schmal. Dennoch kann man pauschal behaupten, dass diejenigen, die bewusst über ihr Limit und die Spieldauer entscheiden können und ihre selbst gesetzten Grenzen auch wahren können, auf der sicheren Seite sind.

Wer spielen muss, weil der Körper nach dem damit verbundenen Glücksgefühl schreit, hat wahrscheinlich bereits ein Problem. Wer mit der Beschaffung von Geld für Einsätze kämpft, Spielschulden aufbaut oder sogar schon das Gebiet der Beschaffungskriminalität betritt, hat ganz gewiss bereits ein Problem.

Angehörige sollten bei einer bekannten Affinität zum Glücksspiel mit offenen Augen durch die Welt gehen und darauf achten, ob der Spieler in der Familie Anzeichen einer Sucht zeigt.

Wie man pathologisches Spielen erkennt, kann man hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pathologisches_Spielen

Wie kann man es vermeiden, dass Glücksspiel zum Problem wird?

Wie bereits erwähnt, gibt es gewisse Grenzen, bei deren Wahrung nicht von einer Gefahr ausgegangen werden muss. Spieler sollten sich zunächst ein fair arbeitendes Casino suchen und sich darüber informieren, ob mit echten RNGs, also Zufallsgeneratoren gearbeitet wird. Zudem sollten Spieler sich immer ein Limit setzen – sowohl eine Höchstgrenze für die Einsätze während einer Session als auch die zeitliche Dauer einer Spiel Session. Diese Grenzen sollten stets gewahrt werden und nicht stückweise nach oben gesetzt werden.

Muss man sich Geld leihen, um seiner Lust weiter frönen zu können, ist ein Zeitpunkt erreicht, an dem Spieler sich Gedanken machen sollten. Tritt dieser Fall ein, sollte ernsthaft über das dauerhafte Aufhören nachgedacht werden.

Betroffene sollten sich immer jemandem anvertrauen. Das Glücksspiel sollte nicht komplett heimlich stattfinden, sondern so, dass jemand darüber Bescheid weiß, dass es ein großes Thema ist. So haben Spieler eine doppelte Kontrolle – verlieren sie ihre objektive Sicht auf das Suchtthema, können die Mitwisser darauf achten und einschreiten. Im schlimmsten Fall wird eine Therapie nötig, vor der Süchtige auf keinen Fall zurückschrecken sollten.

Klare Grenzen für ein gesundes Spielverhalten

Es ist auf jeden Fall möglich, ohne Sucht Glücksspiel zu betreiben. Dazu sind klare Grenzen und Rückkontrolle wichtig.